Beispiel · Als Mittelständler
Wie automatisiert ein Maschinenbauer die Angebotserstellung mit KI?
Indem das System den Entwurf macht und der Mensch den Preis. Die Anfrage kommt rein, die KI sucht die ähnlichsten früheren Angebote heraus, nimmt die Preise aus Ihrer eigenen Liste und legt am nächsten Morgen einen Entwurf hin, die offenen Punkte markiert. Aus zwei Wochen werden zwei Tage. Das läuft auf Ihrer Infrastruktur, und niemand muss ein System umstellen.
Warum dauert ein Angebot im Maschinenbau zwei Wochen?
Ein Maschinenbauer mit sechzig Leuten bekommt eine Anfrage. Wer das Angebot schreibt, sucht erst die letzten fünf ähnlichen Angebote heraus, schaut in die Preisliste und fragt in der Fertigung nach Lieferzeiten. Erst danach fängt das eigentliche Denken an: Was will der Kunde wirklich, was passt aus dem Baukasten, wo wird es eng.
Ehrlich gesagt ist dabei niemand langsam. Das Zusammensuchen ist einfach Arbeit, die neben dem Tagesgeschäft liegt, und es bleibt liegen, bis jemand Zeit hat. Beim Kunden liegen inzwischen zwei andere Angebote auf dem Tisch. Das ist die Arbeit, die wichtig ist und trotzdem nicht passiert.
Was macht die KI, und was macht sie nicht?
Sie macht den Teil, der aus Suchen und Zusammensetzen besteht:
- Sie liest die Anfrage und holt aus Ihrem Archiv die Angebote, die ihr am ähnlichsten sind. Das sind Ihre eigenen Angebote, nicht irgendwelche.
- Sie nimmt die Positionen und die Preise aus Ihrer eigenen Liste, nicht aus einer Schätzung.
- Sie baut daraus einen Entwurf in Ihrer Struktur und markiert, was offen ist: unklare Stückzahlen, ein Sondermaterial, eine Lieferzeit, die die Fertigung bestätigen muss.
Wer vorher zwei Tage zusammengesucht hat, prüft jetzt eine Stunde. Das Angebot geht nach zwei Tagen raus.
Wie sieht der erste Bau aus, und wie lange dauert er?
Es fängt mit einem Gespräch an. Dreißig Minuten darüber, wie Angebote bei Ihnen heute entstehen und ob sich das überhaupt lohnt. Wenn ja, schauen wir uns mit der Person, die die Angebote schreibt, die letzten zwanzig an. Daraus wissen wir, was ein guter Entwurf enthalten muss und wo die Preise herkommen.
Der erste Bau dauert meistens zwei bis drei Wochen und hängt sich an das, was Sie schon betreiben. Anfragen kommen per Mail, Angebote liegen als PDF im Ordner, die Preisliste ist eine Tabelle. Das reicht. Ein ERP anzubinden ist ein zweiter Schritt, wenn der erste läuft.
Danach machen wir es laufend besser. Jeder Entwurf, den jemand korrigiert, zeigt, was dem System noch fehlt. Nach ein paar Wochen sind die Korrekturen klein, und das ist der Moment, in dem die Sache wirklich Zeit spart.
Was ist mit unseren Preisen und Zeichnungen?
Was Ihr Haus nicht verlassen darf, verlässt es nicht. Das System läuft auf Infrastruktur, die Ihnen gehört, angebunden an Ihre eigenen Zugänge. Wo ein externes Modell in Ordnung ist und wo nicht, halten wir schriftlich fest, bevor etwas gebaut wird. Für Preislisten und Zeichnungen heißt das in der Regel: Sie bleiben auf Ihrem Server.
Lohnt sich das bei zwanzig Angeboten im Monat?
Rechnen Sie es einmal selbst: die Stunden, die pro Angebot ins Zusammensuchen gehen, mal die Angebote im Monat. Dazu die Angebote, die zu spät kamen. Das ist die Zahl, über die wir im Gespräch reden, und im ersten Gespräch nennen wir auch, was der Bau kostet. Natürlich gibt es Fälle, in denen es sich nicht lohnt. Dann sagen wir das.
Wie entstehen Angebote bei Ihnen heute? Die ersten dreißig Minuten gehen auf uns.
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